Den M-Wert finden Sie im Display Ihres Ablesegeräts. Er wird durch ein "M" symbolisiert und gibt Ihnen den Vorjahreswert an.
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Warum wird die Postleitzahl gebraucht? Gleich gedämmte Gebäude in Obersdorf und Emden verbrauchen unterschiedliche Energie aufgrund unterschiedlich strenger Winter. Ihr Jahresverbrauch wird in Abhängigkeit Ihrer PLZ korrigiert.
Warum wird der Verbrauchszeitraum benötigt? Da die Winter unterschiedlich streng sind, wird diese Korrektur auch in Abhängigkeit zum Zeitraum vorgenommen. Das Ende des Zeitraums wird aus dem Anfang abgeleitet, weil die Energieeinsparverordnung diese Korrektur jeweils für ein ganzes Jahr vorsieht.
Größere Gebäude brauchen mehr Energie. Damit die Energieanalyse die Qualität der Dämmung eines Gebäudes wiedergibt, wird der Verbrauch in Abhängigkeit zur benutzten Raumfläche gesetzt. Nennen Sie uns einfach die Wohnfläche des Gebäudes (ohne Keller), und der Rechner berücksichtigt eigenständig unterschiedliche Kellergrößen bei verschiedenen Haustypen.
Was ist die Klimakorrektur meiner Klimazone? Gleich gedämmte Gebäude in Obersdorf und Emden verbrauchen unterschiedliche Energie aufgrund der unterschiedlich strengen Winter. Da die Energieanalyse die Qualität der Dämmung eines Hauses unabhängig von seinem Standort wiedergeben soll, wird Ihr Jahresverbrauch korrigiert nach der Klimazone, in der Ihre PLZ liegt.
Was ist die Gebäudenutzfläche? Größere Gebäude brauchen mehr Energie. Damit die Energieanalyse die Qualität der Dämmung eines Gebäudes wiedergibt, wird der Verbrauch in Abhängigkeit der benutzten Raumfläche ausgedruckt. Diese umfasst sowohl die normale Wohnfläche eines Gebäudes als auch Keller und andere Nutzflächen. Da oft nur die Wohnfläche eines Gebäudes (ohne Keller) bekannt ist wird die Gebäudenutzfläche daraus über einen Schlüssel abgeleitet. Dies wird in der Energieeinsparverordnung aus dem Jahr 2002 im Paragraph $19 Abs. 2 geregelt.
Möglicherweise finden sich unter der gleichen Hausadresse mehrere Gebäude, für die getrennte Energieausweise ausgestellt werden müssen. Geben Sie bitte an, für welchen Gebäudeteil der nun beantragte Energieausweis gelten soll.
Geben Sie an, wieviele Monate diese Wohnung leer gestanden hat. Laut Paragraph § 19 Abs. 3 Satz 1 Halbsatz 2 EnEV sind längere Leerstände angemessen zu berücksichtigen. Wenn die Wohnung NICHT leer gestanden hat, tragen Sie 0 ein oder lassen Sie das Feld leer.
Geben Sie die Summe der Wohnfläche aller Wohnungen in dem Gebäude an.
Den Verbrauch für ein ganzes Jahr finden Sie am besten in der Abrechnung Ihrer Energieversorger. Wenn Sie die Art der Energieträger im Feld "Art der Heizung" angegeben haben, wird die erwartete Einheit rechts eingeblendet. Achten Sie darauf, dass diese Einheit genau stimmt.
Die Grundflächen von Kellerräume, externe Abstellräume, Waschküchen, Heizungsräume, Garagen, u.s.w. gehören laut WoFIV NICHT zur Wohnfläche.
Die Grundfläche von unbeheizte nach allen Seiten geschlossenen Räumen wie z.B. Wintergärten, Schwimmbädern u.s.w. werden zur Hälfte zur Wohnfläche angerechnet.
Die Grundfläche von unbeheizte offenen Räumen wie z.B. Balkonen, Loggien, Dachgärten, Terrassen u.s.w. werden zu einem Viertel zur Wohnfläche angerechnet. (Ausnahmesweise können sie zur Hälfte zugerechnet werden, wenn im Mietvertrag vereinbart.)
Die Grundflächen von Kellerräume, externe Abstellräume, Waschküchen, Heizungsräume, Garagen, Wintergarten u.s.w. gehören laut Energieeinsparverordnung 2009 zur Wohnfläche.
Laut Heizkostenverordnung 2009 kann die Grundkosten entweder nach der Gesamtfläche verteilt werden oder nach den beheizten Fläche. Sie haben angeben, dass Ihr Mietvertrag Verteilung nach der Gesamtfläche vorschreibt und somit gehört Kellerräume, externe Abstellräume, Waschküchen, Heizungsräume, Garagen zur Wohnfläche.
Laut Heizkostenverordnung 2009 kann die Grundkosten entweder nach der Gesamtfläche verteilt werden oder nach den beheizten Fläche. Sie haben angeben, dass Ihr Mietvertrag Verteilung nach der beheizten Fläche vorschreibt und somit gehört unbeheizte Kellerräume, externe Abstellräume, Waschküchen, Heizungsräume, Garagen nicht zur Wohnfläche.
Laut Heizkostenverordnung 2009 kann die Grundkosten entweder nach der Gesamtfläche verteilt werden oder nach den beheizten Fläche. Sie haben angeben, dass Ihr Mietvertrag Verteilung nach der beheizten Fläche vorschreibt und somit gehört beheizte Kellerräume, externe Abstellräume, Waschküchen, Heizungsräume, Garagen zur Wohnfläche.
Sie haben eine "Verbundene Anlage", wenn Ihr Warmwasser durch eine zentrale Heizungsanlage erwärmt wird.

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Abrechnungsfrist bei Gewerberaum

Strittige Fristen und Umlagen vor Gericht

Mit seinem Urteil zog das Landgericht Magdeburg (Az. 11 O 623/13) den Schlussstrich unter einen komplexen Fall. Die Klägerin hatte mit zwei aufeinanderfolgenden Mietverträgen der Beklagten eine Gaststätte vermietet, die jedoch nur zum Parkplatz hin betreten werden konnte, zum angeschlossenen Einkaufszentrum jedoch keinen Durchgang hatte. Die Parteien hatten sich - wenn auch in verschiedenen Varianten - darauf verständigt, dass eine jährliche Abrechnung stattfinden sollte und prinzipiell auch Kosten, die gemeinschaftlich anfallen, umgelegt werden können.

In der Folge legte die Vermieterin ihre Abrechnungen meist erst deutlich später als 1 Jahr nach Ende des Kalenderjahres vor, und mit dem zweiten Mietvertrag legte sie auch Kosten des Einkaufszentrums um, wie z.B. Reinigungskosten der Gemeinschaftsflächen IM Zentrum usw.

Die Mieterin widersprach sämtlichen Abrechnungen, worauf die Vermieterin vor Gericht zog. Das Landgericht wiederum gab in wesentlichen Teilen der Mieterin recht. Es gab Abrechnungsteile, die auch für sie unstrittig waren; dies betraf im Wesentlichen Kosten, die auch von ihr mitverursacht wurden. Das Gericht sah diese Teile auch als prinzipiell abrechnungsfähig an.

Alle anderen Ansprüche der Klägerin lehnte das Gericht jedoch ab. Der im Mietvertrag noch vorgesehene Durchbruch Richtung Kaufhaus kam nie zustande, dadurch partizipiere die Mieterin auch nicht am Zentrum und seinen Einrichtungen, daher sind diese Flächen auch nicht als "gemeinschaftlich genutzt" anzusehen. Zudem seien die im Mietvertrag abgesprochenen Fristen so formuliert, dass die Mieterin eine deutlich zeitnahere Abrechnung hätte erwarten dürfen; die Tatsache, dass der Mietvertrag im Prinzip Fristen geregelt habe, setze die sonstige fehlende gesetzliche Ausschlussfrist außer Kraft, und die Vermieterin könne in diesem Fall die Abrechnung nicht einfach irgendwann "nachholen", zumal keine stichhaltigen Gründe für die Verzögerung vorliegen.

Neben der Bemängelung weiterer Unstimmigkeiten, wie z.B. eine sich von Mietvertrag zu Mietvertrag ändernde Angabe der Ladenflächengröße (bei gleichbleibendem baulichem Bestand), verwarf das Gericht auch die Aussage der Mieterin, durch den Parkplatz des Einkaufszentrums sei ja auch ein erheblicher Personenfluss für die Gaststätte gegeben. Der Parkplatz sei nicht Teil der vertraglichen Gebrauchsüberlassung, dies sei die Gaststätte, und rechtfertige daher keine Umlagen aus dem Betrieb des Zentrums.

Das Gericht wies sogar die vertraglich vereinbarte Einspruchsfrist der Mieterin von einem Monat nach Zustellung der Abrechnung als zu kurz zurück. In nur vier Wochen sei ggf. keine umfangreiche Prüfung und Einspruch gegen eine fehlerhafte Abrechnung möglich. Dies ist in diesem Fall bedeutend, da die Mieterin einige Einsprüche tatsächlich auch erst nach der vereinbarten Monatsfrist geltend machte, und diese somit vom Gericht als geltend anerkannt wurden.

 

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